Connected Cities

Medienfassaden Festival 2010

Connected Cities ist der Leitgedanke des Media Facades Festival 2010, das in sieben europäischen Großstädten gleichzeitig nach dem kulturellen und kommunikativen Potential von Urban Screens und Medienfassaden fragt. Public Art Lab Berlin war schon 2008 Initiator dieses Festivals und weitete nun das zunächst lokale Format zu einer europäischen Initiative aus.

In Berlin, Brüssel, Budapest, Helsinki, Liverpool, Linz und Madrid nutzen Künstler und Mediendesigner die vernetzte Bewegtbild-Infrastruktur im Stadtraum für einen transmedialen, städte- und ländervernetzenden Kunst- und Kulturaustausch, auf Flächen, die üblicherweise von kommerziellen Inhalten dominiert werden. Durch den interkulturellen Dialog im öffentlichen Raum werden Passanten angeregt, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Das Festival eröffnet am 27. August 2010 in Helsinki.

Neben Performances und Installationen sind über die gesamte Festivallaufzeit künstlerische Arbeiten in der Stadt zu sehen, wie z. B. ’Paradise Panorama’ von Katin Schoof und Ulu Braun im U-Bahnhof Friedrichstraße oder ’Graffiti Analysis’ von Evan Roth auf dem Nightscreen des Berlin Gasometers.

Public Art Lab kooperiert für das Festival mit renommierten Kulturinstitutionen der teilnehmenden Länder: Ars Electronica Futurelab (Linz), FACT (Liverpool), m-cult (Helsinki), iMal (Brüssel), Medialab-Prado (Madrid) und Kitchen (Budapest).

Leistungen: Kommunikationskonzept und -beratung, Pressearbeit

Team: Kascha Lemke (Projektleitung), Therese Breyer

Abbildungen: Public Art Lab

www.mediafacades.eu